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Die Schule

5 Kinder: Lehrerin, Tobias, Philipp, Anne und Miriam

Sketch aus dem Jahr 2004

Lehrerin: „Guten Morgen liebe Kinder.“

Keiner rührt sich, zwei Schüler liegen im Fenster, ein Schüler liegt auf seinem Pult und schläft. Lehrerin geht zum Schüler und weckt ihn.

Lehrerin: "He Tobias, weißt du was du bist?"–

Tobias: "Klar, ein aufgeweckter Junge!"

Lehrerin: "Du siehst immer so übermüdet aus. Wie viele Stunden schläfst Du eigentlich täglich?"


Tobias: "Höchstens drei bis vier Stunden, Frau Lehrerin."


Lehrerin: „Das ist doch viel zu wenig. Ich denke ich muss mal mit deiner Mutter reden."

Tobias: "Mir genügt es, denn in der Nacht schlafe ich ja auch noch zehn Stunden."

Lehrerin: "Übrigens habe ich dich gestern Nachmittag mit deinem neuen Fahrrad gesehen. Wie geht es denn?"


Tobias: "Es geht nicht, es fährt."


Lehrerin: "Na gut! Wie fährt es denn?"


Tobias: "Es geht!"

Lehrerin dreht sich um  zu den  zwei Schülern die im Fenster liegen.

Lehrerin: "Oh je Kinder, kommt sofort vom offenen Fenster weg. Wenn einer rausfällt, will es nachher wieder keiner gewesen sein."

Die Lehrerin schimpft: "Mensch Philipp wie siehst Du denn wieder aus, Du hast Dich bestimmt wieder herumgeprügelt!

Philipp hat zwei Zähne schwarz beklebt, schaut ins Publikum und zeigt die Zähne.

Und gleich zwei Zähne hast Du dabei verloren!"


Philipp: "Nee, nee Frau Lehrerin, die habe ich nicht verloren, die habe ich in der Tasche."

Lehrerin: "So Miriam jetzt bin ich mal gespannt, warum du gestern wieder gefehlt hast?"


Miriam: "Mein Opa ist beerdigt worden."


Lehrerin: "Nicht zu fassen. Das ist doch jetzt schon das fünfte Mal, dass Du mir diese Entschuldigung präsentierst. Für wie blöd hältst Du mich eigentlich?"


Miriam: "Darauf will ich lieber nicht antworten. Aber was kann ich dafür das meine Oma immer wieder neu heiratet?"

Lehrerin: „ Wir haben in der ersten Stunde Biologie. Da will ich erst mal eure Hausaufgaben sehen. So wo sind die Aufsätze über eure Haustiere.“

Die Lehrerin geht durch die Reihen und schaut in die Hefte. Bei Anne bleibt sie stehen und sagt:

Lehrerin: "Anne, diesen Aufsatz über euren Hund hast du aber bestimmt nicht allein gemacht."

Anne: "Stimmt, Frau Lehrerin."

Lehrerin: "Und wer hat dir dabei geholfen?"

Anne: "Unser Hund."

Lehrerin: „Miriam, dein Aufsatz über euren Hund sieht ja genau so aus wie der von Anne. Kannst Du mir mal erklären wieso?“

Miriam: „Es ist doch der selbe Hund, Frau Lehrerin!“

Lehrerin: "Philipp, hast du deine Hausaufgaben gemacht?"

Philipp: "Nein."

Lehrerin: "Dann werd ich das deinem Vater sagen!"

Philipp: "Das wird nichts nützen, der schreibt sie auch nicht!"

Lehrerin: „Oh Tobias deine Hausaufgaben sind ja schon wieder richtig! Du hast ja keinen einzigen Rechtschreibfehler“

Tobias: „Ja Frau Lehrerin, seit mein Vater mir nicht mehr hilft sind sie immer richtig.“

 

Lehrerin: „Wer von Euch hat Zuhause ein Aquarium oder Fische.“

Anne zeigt auf.

Lehrerin: "Ah Anne ihr habt ein Aquarium, dann weißt du auch, wie lange Fische leben?"


Anne: "Wahrscheinlich genauso wie kurze Fische Frau Lehrerin."

Lehrerin:„Das war ja wieder eine total dämliche Antwort! Kann mir denn jemand sagen warum jedes Jahr im Herbst die Störche nach Afrika fliegen?"

Phillip: "Damit die Neger auch Kinder kriegen!"

Lehrerin: „Schrecklich, euch was zu fragen hat gar keinen Zweck! Machen wir was anderes“

Lehrerin: "Also folgendes: Man darf Tiere niemals küssen weil das sehr gefährlich ist wegen der vielen Krankheiten die dabei übertragen werden können. Kann mir jemand ein Beispiel nennen?" –

Tobias: "Ja, Frau Lehrerin, ich. Meine Tante hat immer den Papagei geküsst."

Lehrerin:"Und?"

Tobias: "Das Tier ist eingegangen."

Lehrerin schüttelt nur noch den Kopf.

Lehrerin: „Miriam, kannst Du mir ein Säugetier nennen?“

Miriam: „Na klar, welches soll es denn sein?“

Philipp zeigt auf und die Lehrerin fragt:.

Lehrerin: „Ja Philipp, was ist?“

Phillip: „Frau Lehrerin was hat man, wenn man ein Stinktier mit einem Bumerang kreuzt?“

Lehrerin: „Das weiß ich nicht.“

Phillip: „Einen Gestank, den man nicht mehr los wird.“

 

Anne zeigt auf und fragt.

Lehrerin: „Ja Anne?“

Anne "Frau Lehrerin, können Sie mir erklären, was ein ‘Kreistier’ ist?"

Lehrerin: "Ein Kreistier? Das Wort gibt es doch gar nicht?"

Anne: "Gibt es doch. Es heißt doch schließlich ‘Kreistierarzt’."

Lehrerin: „Ihr habt heute nur Blödsinn im Kopf, ich denke wir machen besser mit Mathematik weiter und ich gebe euch die Klassenarbeit zurück.Eure Klassenarbeit ist leider so schlecht ausgefallen, dass ich 60 % von Euch die Note "4" geben musste."

Tobias: "Aber Frau Lehrerin, so viele sind wir doch gar nicht!"  

Lehrerin gibt die Klassenarbeitsheft aus.

Philipp: "Man Frau Lehrerin, warum habe ich denn eine 6 bekommen?"

Lehrerin: "Weil es leider noch keine 7 gibt Philipp! Und zu Dir Miriam: Ich hoffe, dass ich Dich in Zukunft nicht mehr beim Abschreiben erwische."


Miriam: "Ja, das hoffe ich auch."

Lehrerin: "Anne die Aufgabe mit den Äpfeln hast du ja total falsch gerechnet. Wenn ich Dir von sieben Äpfeln zwei wegnehme, was macht das?"

Anne: "Das macht gar nichts, Frau Lehrerin, ich esse nämlich keine Äpfel."

Lehrerin: "Tobias du hast auch einen dummen Fehler gemacht. Wenn man teilt ist es zum Beispiel so: Ich zerreiße ein Stück Papier in vier Teile und habe ein Viertel, und wenn ich es in tausend zerreiße was habe ich dann?"


Tobias: "Konfetti."

Lehrerin: "Hör mal Miriam! Mädchen haben normalerweise eine schöne Handschrift. aber deine ist ja wirklich unleserlich. Ab heute strengst du dich besser an und schreibst deutlich, verstanden?"

Miriam: "Ja ja, und dann habe ich den ganzen Ärger mit den Rechtschreibfehlern!"

Lehrerin: „So liebe Kinder, ich werde euch heute das Schätzen beibringen. Philipp schätze Du doch mal wie alt ich bin?“

Philipp: "Hoffentlich nicht so alt, wie sie aussehen."

Außer sich vor Wut schreit die Lehrerin:

" Du Rotzbengel! Wenn ich dein Vater wäre, würde ich dir jetzt ordentlich den Hintern versohlen."

Philipp: "Das glaub’ ich kaum. Sie würden nämlich gerade in der Küche stehen und Geschirr spülen!"

Lehrerin: „Das ist ja unverschämt, mit dir werde ich gleich zum Direktor gehen! Tobias, schätze Du doch bitte mal wie alt ich bin.“

Tobias: "44 Jahre!"

Lehrerin: "Na fein, das stimmt genau! Aber wie bist Du darauf gekommen?"

Tobias: "Wissen sie Frau Lehrerin, bei uns in der Straße wohnt ein Halbidiot, und der ist 22."

Lehrerin: „Das reicht, ihr raubt mir den letzten Nerv, ich denke es ist besser wenn wir mit Religion weitermachen.“

Lehrerin: „Miriam, kannst Du mir sagen wie man die Menschen die vor 2000 Jahren in Israel in der Wüste gelebt haben nannte?“

Miriam: „Wüstlinge Frau Lehrerin.“

Lehrerin: „Oh nein, bei euch ist Hopfen und Malz verloren! Reden wir lieber über das traurige Thema Tod!“

 

Lehrerin: "Der Tod ist ein ganz natürlicher Bestandteil des Lebens. So stirbt bei jedem Atemzug, den ich mache, ein Mensch."


Anne: "Dann versuchen Sie es doch mal mit Mundwasser. Frau Lehrerin"

Lehrerin zuckt mit den Schultern, dreht sich um fragt: "Wer von euch hat letztens ein gutes Werk getan?"

Drei Anne, Miriam und Philipp strecken die Hand auf.

Tobias legt den Kopf auf das Pult und stellt sich schlafend.

Lehrerin: „Das ist ja schön, Anne was hast Du denn gemacht?“

Anne: "Ich habe der kranken Frau die neben uns wohnt den Mülleimer raus getragen."

Lehrerin: „Und du Miriam?“

Miriam: "Ich habe einen blinden Mann über die Straße geführt."

Lehrerin: "Und du, Philipp?"

Philipp: "Ich habe einer alten Frau geholfen, dass sie den Zug nicht verpasst."

Lehrerin: "Sehr schön, hast du ihr den Koffer getragen?"

Philipp: "Nein, ich hab ihr meinen Hund nachgehetzt, sonst wäre sie zu spät gekommen!"

Anne schlägt sich mit der Hand gegen die Stirn und schüttelt den Kopf.

Lehrerin schüttelt wieder nur den Kopf.

Lehrerin: "Miriam was geschieht, wenn man eines der zehn Gebote bricht?"

Miriam: "Dann sind es eben nur noch neun!"

Lehrerin: „Das ist doch eine blöde Antwort, was soll später nur mal aus dir werden?“

Miriam: „Wenn ich hübsch bin gehe ich zum Film und werde Schauspielerin, wenn ich hässlich bin werde ich Lehrerin.“

Lehrerin: „Anne warum durften Adam und Eva nicht die Äpfel vom Baum der Erkenntnis probieren?“

Anne: „Weil sie vielleicht gespritzt waren, Frau Lehrerin!“

Die Lehrerin verzweifelt. Dann sieht sie Tobias wieder mit dem Kopf auf dem Pult liegen und schlafen. Sie ruft:

Lehrerin: "Tobias!!! Da schläft der schon wieder! Mit dir ist es aber auch immer dasselbe. Du bist der Schlechteste in der Klasse, du arbeitest langsam, du liest langsam, du schreibst langsam, du denkst langsam. Gibt es überhaupt etwas, was bei dir schnell geht?"

Tobias: "Ja, Frau Lehrerin! Ich werde schnell müde. Aber machen sie sich keine Sorgen. Wahrscheinlich ist es das große Talent, das in mir schlummert. Oder es liegt an meinem Problem dass ich immer müde werde."


Lehrerin: "So du hast also ein Problem. Was bedrückt dich denn?"


Tobias: "Ich höre immer Stimmen, aber ich sehe niemand."


Lehrerin: "Soso, das ist aber seltsam? Und wann tritt das denn auf?"


Tobias: "Immer dann, wenn ich telefoniere."

Lehrerin: „Da versuchst du mich ja schon wieder zu veräppeln. Zur Strafe stellst Du dich jetzt für den Rest der Stunde in die Ecke.“

Tobias geht in die Ecke und hat zwei verschiedene Paar Schuhe an. Auf dem Weg in die Ecke ruft die Lehrerin und Tobias bleibt stehen.

Lehrerin: "Aber Tobias, was hast du denn da für ein seltsames Paar Schuhe an? Du trägst ja einen braunen und einen schwarzen Schuh!"


Tobias: "Ich weiß! Das Paar habe ich sogar zweimal."

Philipp zeigt auf.

Lehrerin: „Ja, Philipp was ist?“

Philipp: „Frau Lehrerin, was ist der Unterschied zwischen Gott und einem Lehrer?“

Lehrerin: „Philipp, darüber macht man keine Witze!“


Philipp: “Gott weiß alles, der Lehrer weiß alles besser.“

Lehrerin: „So das war jetzt der Gipfel. Mir reicht’s, ihr seit keine Klasse, ihr seit eine Bande von frechen Karnevalsgecken. Packt eure Sachen und macht das ihr nach Hause kommt, bevor ich hier anfange herumzuboxen, ihr könntet mir dann sowieso nicht sagen welche Muskeln dabei in Aktion treten.“

Alle: „Doch Frau Lehrerin unsere Lachmuskeln!“

„Hünge Alaaf“