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46. Ausspielung der Selfkant-Wanderplakette in Höngen

Ein Fest mit vielen Highlights insbesondere dem 20. Gewinn der Selfkantplakette und dem 10. Besuch der Schotten.

Das Trommler-, Pfeifer- und Fanfarencorps Höngen war 2017 Ausrichter der Selfkant-Wanderplakette.

Verbunden mit der Prunkkirmes wurde an 5 Tagen vom 22. – 26. Juni 2017 in Höngen gefeiert.

 

Unter der Schirmherrschaft des Dienstältesten, aktiven Mitglieds Josef Vieten bot dieses Fest ein umfangreiches Programm, das am Donnerstag mit einem Festabend startete.

Eröffnet wurde der Festabend vom Trommlercorps mit den Märschen Esprit und Riviera. Ina Smeets als Moderatorin begrüßte die Gäste und das Trommlercorps setzte mit Ronkenstein und den Plakettenstücken Black & White sowie Grease ein erstes Highlight.

Weiter ging es mit der Begrüßung der Ehrengäste durch den 1. Vorsitzenden Reinhard Lenz, dem der Kirchenchor mit außergewöhnlichem Repertoire folgte. Begleitet von Klarinette und Klavier wusste dieser das Publikum zu begeistern.  Das nächste Highlight war die Rede des Schirmherrn der mit treffenden Worten die aktuelle Situation der Vereine darstellte. Dann setzte der Männergesangverein dem Festabend seinen musikalischen Stempel auf, bevor es 16 Jubilare zu ehren gab. Hier wurden vom Schirmherrn, dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Rolf Brock verdiente Jubilare ausgezeichnet, und einige davon mit nicht alltäglichen Jubiläen. So erhielten für:

10 Jahre: Nadine Conen, Jan Schlag und Oliver van Hall eine Urkunde mit Ehrennadel

20 Jahre: Anja Schmidtchen, Andy Schmitz, Norbert Meuffels und Rene Wallraven ebenfalls eine Urkunde mit Ehrennadel

35 Jahre: Ralf van Hall und Jürgen Busch eine Urkunde

40 Jahre: Roland Geradts, Leo Keulen und Alfons Cleef eine Urkunde mit Ehrennadel vom Volksmusikerbund und diese wurden zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt

50 Jahre: Josef Dahlmanns Urkunde mit Ehrennadel

60 Jahre: Jakob Koenen, Peter Scheufens und Lorenz Backhaus Urkunde mit Ehrennadel

Abgeschlossen wurde der rundum gelungene Abend durch das Trommlerkorps aus Breberen als Gastverein und der DHF-Band mit ihrem neuen Repertoire. Wir danken allen Vereinen für die Teilnahme am Festabend.

Am Freitag wurden als besondere Gäste die Borthwick & District Pipe Band aus Schottland in Höngen begrüßt. Hier freuten sich die Höngener, den schottischen Partnerschaftsverein zum 10. Mal in Höngen willkommen zu heißen. Offizieller Empfang der 35 schottischen Gäste war um 15 Uhr am Jugendheim durch das Corps, wo die Gäste mit Köstlichkeiten vom Grill verwöhnt wurden.

Am Abend lockte traditionell die Kultparty „Rumble in the Jungle“, die besonders bei der Jugend beliebt ist und wieder viele Besucher hatte. Die Schotten fühlten sich bei dieser Party pudelwohl und knüpften bereits viele neue Kontakte. 

Natürlich startete der Samstag mit dem Besuchsprogramm für die Schotten viel zu früh. Doch war der Besuch der Breberner Mühle und des westlichsten Punktes Deutschlands eine kurzweilige Sache. Emil Schreiber wusste mit viel Fachwissen und im besten Englisch viele Dinge interessant an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Zum Schluss blieb sogar noch Zeit für einen kurzen Abstecher nach Millen, wo die Kirche und Probstei zu Fuß umrundet wurde.

Um 13:30 Uhr waren die Schotten zu ihrem ersten Auftritt am Alten- und Pflegeheim „St. Josef“ eingeladen. Die ersten schottischen Dudelsack Töne sorgten dort bereits für Gänsehaut.

Ab 15 Uhr wurden auf dem Festplatz die ersten Gastvereine empfangen, bevor um 16 Uhr ein kurzer Umzug durch den Ort startete und mit dem Bühnenspiel der Gastvereine endete.

Das nächste große Highlight setzte der Königsball am Abend, bzw. mehrere Highlights. Das junge Königspaar der St. Johannes Baptist Schützenbruderschaft Philipp van Hall und Jule Dohmen hatte nicht weniger als 300 Gäste geladen. Somit war es nicht verwunderlich, dass die Schlange der Ehrengäste beim Aufmarsch aufs Zelt kein Ende nahm. Die rockige Musikgruppe „Cramp“ heizte den Gästen zunächst mal richtig ein und dann schritt das Königspaar zur Tat. Slow Walz hieß das Motto und ein Tanz, der manchem zu Tränen rührte. Das war echt ein Highlight und wurde nochmal getoppt vom Männerbalett die in Dieter Bohlen Manier eine Alternative für Philipp suchten. Es wurde noch ein später Abend, der bei bestem Wetter auch noch viele Besucher in den Außenbereich lockte.

Nach vielen, vielen Jahren wurde am Sonntagmorgen um 9 Uhr auf dem Festzelt von Pastor Josè Kallupilankal das Hochamt gefeiert. Würdevoll und gut besucht war dies mit Sicherheit auch ein Highlight dieses Festes. Den anschließenden Frühschoppen nutzten das Trommlercorps und der Spielmannszug aus Saeffelen zur Generalprobe für den Nachmittag. 

Pünktlich um 14 Uhr startete der bewertete Umzug mit 14 Gastvereinen sowie den Schützen aus Höngen und Saeffelen. Die Parade der Vereine an der Bushaltestelle Prunkweg wurde moderiert von Oliver van Hall, der zu jedem Korps etwas zu sagen hatte. Die Glanzlichter im Festzug waren natürlich die Königspaare aus Höngen und Saeffelen.

Die Schotten eröffneten um 15:30 Uhr außer Konkurrenz den musikalischen Wettbewerb und hier hatten sie sich etwas besonderes ausgedacht. Mitten in der Band auf einem Podest stand unsere Jule Smeets mit Schottentrommel als Solistin und spielte die Einleitung zu Highland Cathedral. Das kam beim Publikum natürlich besonders gut an und setzte das nächste Highlight. Erstaunlich ruhig war es bei den Vorträgen der Selfkantvereine und diese wurden genauestens verfolgt, hatte doch jeder mehrere mögliche Kandidaten für die Plakette in petto. Die Preisrichter Jos Stoffels und Andrè Wilems hatten bestimmt keine leichte Aufgabe sind aber auch erfahrene Preisrichter, die schon mehrmals im Selfkant gewertet haben. Auch die Gastvereine konnten sich präsentieren, wenn auch niemand in der Wertung teilnehmen wollte. 

Höngen spielte die zwei neu einstudierten Stücke

Black and White und Grease

Nachdem Höngen als Ausrichter traditionell als Letzter gespielt hatte, wurde gemeinsam von allen Selfkantvereinen der Selfkantmarsch vorgetragen, der immer wieder ein Highlight ist. Da Bürgermeister Corsten in Urlaub war und nicht den Selfkantmarsch singen konnte, als auch der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Hubert Ruers nicht singen wollte, wurde dieser Part von Ruers Tochter Anna Lina übernommen und super vorgetragen.  Um 19.10 Uhr war es dann soweit, die Spannung war immens hoch, der Außenbereich leerte sich und das Zelt wurde prope voll. Dann wurden nach ein paar Dankesworten die folgenden Ergebnisse:

Umzug: 1. Montfort, 2. zu aller Überraschung die Borthwick & District Pipe Band, 3. Hastenrath

Vorbeimarsch: 1. Montfort, 2. Hastenrath, 3. Borthwick & Disctrict Pipe Band

Selfkantplakette: 1. Höngen, 2. Schalbruch, 3. Saeffelen

Das war perfekt und natürlich das beste Highlight. Ausklingen sollte der Sonntag mit einem schottischen Abend und der Gesangsgruppe „De Toppers“ aus Sittard, als traditioneller Abschiedsabend für die schottischen Gäste, doch es kam völlig anders. Die Toppers machten mit ihren Gesangsvorträgen richtig Stimmung. An "nach Hause gehen" dachte nach 10 Minuten keiner mehr. Die Selfkantvereine blieben und es wurde gefeiert und Spaß gemacht. Mit Polonaise ging es durchs Zelt, es wurden Fahnen geschwenkt und so mancher ging über Tische und Bänke. Es wurde ein langer Abend, so dass auch die Toppers nochmal verlängern mussten, bestimmt auch ein Highlight dieses Festes. Die Schotten hatten zwischendurch auch noch einen Auftritt, jedoch wurde die offizielle Verabschiedung und Geschenkeübergabe kurzerhand auf den Montagmorgen verschoben.

Mittlerweile hatten die Schotten über die Tage ihr besonderes Plätzchen in einem der Außenzelte gefunden, an dem man diese in Gesellschaft von vielen Höngenern jeden Abend antreffen konnte. So war es auch an diesem Sonntag und an diesem Plätzchen ging es nach Schließung des Zeltes noch bis tief in die Nacht bzw. Morgen weiter. Einige haben es sogar bis zum traditionellen Wecken um 6 Uhr geschafft. Zu Fuß nach Wehrhagen zum König und nach Harald und dann mit dem Pferdeanhänger zurück nach Höngen. Dies veranlasste Victoria Mc Neill nebenstehenden Facebook Post zu machen.

Geweckt wird von 6 bis 10 Uhr, danach findet immer eine heilige Messe für die Lebenden und Verstorbenen des Trommlercorps Höngen in der Pfarrkirche statt und diesmal wurde auch die Kranzniederlegung am Ehrenmal nachgeholt, da ja am Vortag die Messe im Festzelt war.

Anschließend war das Festzelt schon zum Frühstücksbrunch vorbereitet und nachdem jeder gestärkt war, wurden die Schotten offiziell verabschiedet. Wir bekamen wiederum eine Einladung in zwei Jahren Schottland zu besuchen und schon die ersten Anmeldungen für die Fahrt. Der Abschied am Schottenbus war dann doch wieder sehr emotional und es wurden wieder ein paar Tränen vergossen. Es nutzte alles nichts, die Fähre in Seebrügge wartete und so blieb leider nicht viel Zeit zum Abschiednehmen.

Nach 14 Uhr startete die Alternativen Plakette im Festzelt, 4 Dorfgruppen präsentierten sich als Musikcorps im Umzug und auf der Bühne mit ihren eigenen Ideen. Doch man merkte, dass mittlerweile das ganze Fest an den Kräften der Gäste gezerrt hatte. Die Alternative Plakette wurde diesmal ein kleineres Highlight als in den letzten Jahren, aber die Teilnehmer hatten doch ihren Spaß. Das Ganze war eine lustige Gaudi, bei der viel gute Laune und Spaß verbreitet wurden. Gewinnen konnten den Wettbewerb die "Vereinigten Verein des Selfkants" nach Losentscheid, vor den Mallorca Reisenden und dem Harem aus Kirchhoven.

Das Höngener Trommlercorps schaut auf ein gelungenes Fest zurück, über das bestimmt noch viel erzählt wird. Insbesondere kann man dies auch in den Facebook Posts der Schotten verfolgen.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Helfern und Besuchern, die es möglich gemacht haben, ein solches Fest auf die Beine zu stellen und zu solch einem Erfolg zu führen.

 

D A N K E...