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Damals war unser inaktives Mitglied Günter Ditgens Kreistagsabgeordneter und Mitglied im Kreiskulturausschuß des Kreises Heinsberg. Bei einer Reise von Vertretern des Kreises in den Partnerschaftskreis des Kreises Heinsberg wurde die Idee geboren, eine Partnerschaft mit einer schottischen Band zu gründen. Gemeinsam mit dem Schotten Bob Atack, Mitglied der Distriktverwaltung Midlothian, wurden die ersten Kontakte zwischen unserem Verein und der Borthwick Pipe Band geknüpft.

Für das Jahr 1980 wurde ein Besuch unseres Vereins in Schottland geplant, den besonders ,und das soll nicht unerwähnt bleiben, unser früherer Vereinswirt Josef Peters vorantrieb.

Unser erster Besuch war natürlich eine Fahrt ins Ungewisse, kannte man doch weder Schottland noch die zu treffende Partnerschaftsband. Jedoch am 28. August 1980 fuhren wir mit 40 aktiven und 10 inaktiven Mitgliedern, darunter auch Heinz Pelzer als Vertreter der Presse, erstmals nach Schottland.

Auf der Fahrt dorthin , gab es bereits an der belgischen Küste die ersten Schwierigkeiten, da bedingt durch einen Fährarbeiterstreik in Frankreich alle Zufahrten zu den Fährterminals durch ausgewichene Urlaubsreisende versperrt waren. Jedoch durch Josef Peters diplomatisches Geschick und einer Polizeieskorte konnten wir auf Schleichwegen unsere gebuchte Fähre erreichen und wie geplant übersetzen. Nach unser Fahrt durch England erreichten wir unsere schottische Unterkunft, ein Feriencamp.

Hier wurden wir mit Dudelsackklängen unserer Partnerschaftsband begrüßt und so die ersten persönlichen Kontakte geknüpft. Wir erlebten einige nette Tage mit vielen Empfängen, Auftritten und Besuchen von Sehenswürdigkeiten im Partner­schaftskreis. Den meisten Teilnehmern wird jedoch noch der Abschiedsabend in Erinnerung sein, wo bei Musik, Stimmung und bester Laune erst richtig Freundschaft mit unserer Partnerschaftsband geschlossen wurde.

Hier erhielten wir auch das Versprechen unserer schottischen Freunde uns im Jahr 1981 einen Gegenbesuch abzustatten.

Seit dieser Zeit wird im 2- jährigen Rhythmus ein Besuch in Schottland oder Deutschland durchgeführt, der schon zu einem festen Bestandteil der Terminplanungen der beiden Vereine geworden ist.

Doch auch die mehrfach durchgeführten Jugendbegegnungen im Rahmen der Partenrschaft sollen hier nicht vergessen werden, da diese bei den Teilnehmer immer wieder bedeutende Eindrücke hinterlassen, die ein zusammenwachsen von Kulturen und ein besseres Verständis füreinander bewirken.

Bei solchen Fahrten ist man nicht immer ganz Ernst bei der Sache, doch Spaß muss sein..

Die mittlerweile 10 Fahrten nach Schottland haben viele bleibende Eindrücke bei den Teilnehmern hinterlassen und auch viele kuriose Ereignisse gehabt. Hier sollen nur einige Besonderheiten kurz erwähnt werden.

  • So wurde während der ersten Fahrt schon festgestellt, daß die mitgeführten Getränkevorräte bei weitem nicht ausreichten und die Ersatzbeschaffung in Schottland doch sehr schwierig ist. Aus dieser Erfahrung hatte man jedoch gelernt und bei den folgenden Fahrten entspre­chend vorgesorgt.

  • Bei der ersten Fahrt sind auch einige Mitglieder unfreiwillig mit Kleidung in einem Freibad baden gegangen, so das anschließend die Fotografen ihren Spaß an so manchem gelun­genen Schnappschuß hatten.

  • Heinrich Hagmanns bewährte sich bei einem Besuch als Zapfenstreichtrompeter, was jedoch wegen der vorgeschrittenen Uhrzeit (1.30 Uhr) die Nachtwache und so manchen Hotelgast störte.

  • Jupp Vieten wurde auf der zweiten Fahrt in einer nächtlichen Zeremonie kurzerhand zum "Earl of Highlands" gewählt und hat anschließend mehrere seiner Knappen zum Ritter geschlagen.

  • Für einige Mitglieder ist ein nächtlicher Besuch Londons und hier besonders eines Stadtviertels in schlechter Erinnerung geblieben. So manche während der Busfahrt müde gesessenen Beine wurden in Soho wieder munter.

  • Willi Houben hatte beim dritten Besuch plötzlich Schlafprobleme, als man versuchte ihn und sein Bett durchs Oberlicht der Schlafzimmertür zu hieven. Das Aufwachen geschah jedoch relativ schnell, als Willi aufsprang und anschließend erst merkte, daß die Zimmer­decke nur noch 40 cm von der Bettoberkante entfernt war.

  • Ein nicht ganz geplanter Empfang unsererseits war die Zeremonie mit Zeremonienmeister beim Landesparlament im Anschluß an einer Whisky Brennerei Besichtigung. Jedoch konnten solch hohe Empfänge trotz alledem gut gemeistert werden.

  • Bei den letzten Fahrten war es dann notwendig 2 Busse einzusetzen, um die 77 gemeldeten Teilnehmer mitnehmen zu können. Warum einer der Busse anschließend den Namen „Disco Bus“ trug, fragen sich heute noch einige der Teilnehmer.

  • Selbst der Seegang bei den letzten Überfahrten zwischen Rotterdam und Hull ist für manche Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis. Manche fallen dabei schon mal aus einem Sessel und manche schaffen es nicht ihre Schlafkabine zu verlassen. Doch angekommen sind sie immer noch alle.

Diese Liste könnte ohne weiteres mit den einen oder anderen Anekdoten weitergeführt werden, jedoch soll hier Schluss sein. Das man bei Vereinsausflügen mit über 50 gleichgesinnten Teilnehmern vieles Erleben kann wird wohl jeder wissen.

Umgekehrt, werden unsere schottischen Freunde von ihren Besuchen in Höngen wohl auch entsprechend viele Geschichten erzählen können, die wir hier leider nicht verfügbar haben.

Die Vielzahl der Freundschaften und Kontakte hier zu erwähnen, würde den Rahmen diesers  Berichtes sprengen, zwei Gegebenheiten sollen aber nicht unerwähnt bleiben. Dies ist zum einen der mehrjährige Aufenthalt von Stuart Simpson in Höngen, und die 10 monatige Zeit als Aupair- Mädchen von Ina Smeets (ehemals Deckers) in Schottland.

Dass viele Freundschaften durch diese Partnerschaft entstanden sind, erlebt man im Laufe eines Jahres des öfteren in Höngen, wenn Gespräche auf Englisch geführt werden und das ein oder andere von den Fahrten bekannte Gesicht zu sehen ist.