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Musikwochenende in Höngen

Sonne und Musiker strahlen um die Wette, gelungener Konzertabend am Donnerstag, emotionaler Königsball, Schotten begeistern Menschenmassen am Sonntag, Sommerkarneval am Montag


Alle vier Jahre feiert das Trommler-, Pfeifer- und Fanfarencorps Höngen sein großes Fest. Dazu hatten die Höngener Musiker in diesem Jahr ein fünftägiges Mammutprogramm vorbereitet.

Den glanzvollen Auftakt bildete der Konzertabend am Donnerstag mit dem Konzert des Projektorchesters "Westharmony", des Trommlercorps Schafhausen und der musizierenden Höngener Vereine. Den Zuschauern wurde vom Projektorchester "Westharmony" über eine Stunde Orchestermusik der Extraklasse geboten. Aber auch die Darbietungen der beiden Höngener Chöre sowie des Trommlercorps Schafhausen wurden mit viel Applaus bedacht. In seiner launigen Festansprache machte sich Schirmherr Peter Scheufens für die Jugendarbeit in den Vereinen stark und sah hier im Selfkant und speziell beim Trommlercorps ein gutes Vorbild, wie Verein und Jugend in der Zeit des Internets und der neuen Medien wunderbar zusammenpassen können.

 

 

 

 

Ab Freitagnachmittag lag in Höngen wieder Dudelsackmusik in der Luft. Das Trommlercorps begrüßte die "Borthwick Pipe Band" aus Gorebridge aus dem Partnerkreis Midlothian zum insgesamt 9. Mal musikalisch in Höngen.

Am Abend hieß es dann: "Let´s get ready to rumble!" Mit dem "Rumble" stand die Jugend im Mittelpunkt. Es ist schon gute Tradition, dass auch hier der Besucherrekord beim "Rumble" alle vier Jahre nach oben geschraubt wird. Dank des guten Wetters und des günstigen Termins fanden etwa 1200 junge und junggebliebene Besucher den Weg zum Open-Air-Gelände am Höngener Tennisplatz. Im Festzelt wurde ihnen von DJ Fabian bis tief in die Nacht eingeheizt.

Während die Schotten am Samstag ihr Besuchsprogramm beim Bürgermeister im Rathaus und in Sittard absolvierten, gab es auf dem Festplatz viel zu tun. Am Samstagnachmittag erwartete das Trommlercorps nämlich die ersten Gastvereine zum Freundschaftstreffen und zum Bühnenspiel auf der Außenbühne. Vorher gab es den ersten Umzug mit den Gastvereinen durch den Ort. Der Abend war schließlich reserviert für den Königsball des Höngener Königspaares Hiltrud und Leo Keulen. Mit Spannung wurde der erste Auftritt des neuen Königspaares erwartet. Tosender Beifall brandete auf, als Hiltrud und Leo vor die Tür ihres Hauses traten, um die Gäste zu begrüßen.


 

Geleitet vom Trommlercorps, dem Modernen Musikzug Wiesbaden und der Pipe Band ging es zum Festzelt. Dort hatten sich die beiden Gastvereine etwas ganz besonderes ausgedacht. Zu Ehren des Königspaares spielten sie zusammen "Highland Cathedral", dabei kam Gänsehautstimmung auf. Im Anschluss sorgten die "Sunny Pipers" dafür, dass die Tanzfläche in Höngen nie leer wurde. Besonders stolz zeigte sich der König darüber, dass die DHF-Band ihrem langjährigen Mitglied Leo Keulen bei Wunderkerzenschein den Königswalzer spielte. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sonntag schließlich stand dann ganz im Zeichen der Trommlerwettstreits und der Sonne. Viele Gastvereine aus den Niederlanden und der Region bereiteten den Rahmen für den großen internationalen Musikwettstreit 2013. Beim Umzug säumten hunderte Zuschauer die Wegstrecke. Man fühlte sich schon an die großen Schützenfeste erinnert, wenn man die vielen Zaungäste und Radfahrer von nah und fern entlang der Umzugstrecke betrachtete. Die meisten Zuschauer versammelten sich entlang der Paradestrecke hinter dem Gasthof Peters. Dort bekamen sie unter anderem Shows des Fluit- en Tambourcorps "Excelsior" Montfort, des Modernen Musikzugs Wiesbaden sowie der Drumband "Marijke" Hoensbroek geboten. Dennoch war der unbestrittene Höhepunkt des Umzuges die Borthwick Pipe Band, die den Festen in Höngen ihre besondere Note gibt und mit viel Applaus bedacht wurde.
Im Anschluss an den Umzug stellten sich viele Vereine im Festzelt der Bewertung durch die renommierten Preisrichter Rob Balfoort und Rob Janssen aus den Niederlanden. Parallel dazu spielten abwechselnd die Vereine außerhalb der Wertung auf der Außenbühne und sorgten dort für prächtige Unterhaltung. So blieb den Vereinen in der Wertung genug Zeit zum Aufbau des Instrumentariums auf der Wettbewerbsbühne im Festzelt. Viele hunderte Menschen drängten sich im Zelt und im Open-Air Bereich und erlebten dort Spielmannsmusik auf Topniveau.

Schon gegen 18:40 Uhr konnte mit der Preisverteilung begonnen werden. Hier sicherten sich das Trommler- und Pfeifercorps Breberen sowie "Excelsior Montfort" die meisten Pokale. In der A-Klasse gewann Montfort vor Wiesbaden. In der B-Klasse sicherte sich der Spielmannszug Wehr den Titel vor Breberen und Havert. Im Umzug gingen die Preise an Breberen (1), Montfort (2) und Havert (3). Im Vorbeimarsch konnten die Montforter Breberen schlagen, den dritten Platz belegte hier das Trommler- und Pfeifercorps aus Ophoven. Der Ehrenpreis für den besten Tambourmajor ging ebenfalls nach Breberen. Das Trommler- und Pfeifercorps Breberen beendete schließlich diesen erfolgreichen Tag mit einem Autocorso durch den Heimatort.

Am Abend stand schon viel zu früh der Abschiedsabend für die schottischen Gäste auf dem Programm. Bis tief in die Nacht hinein wurde in kleiner Runde im Festzelt zusammen musiziert und gemeinsam getanzt. Für alle Beteiligten war dies ein unvergessliches Erlebniss. Es verwundert deshalb kaum, dass die Einladung nach Schottland in zwei Jahren für die Höngener der heimliche Höhepunkt des Sonntags war.

Das Fest endete schließlich am Kirmesmontag. Nach dem Messgang stand hier zunächst der gutbesuchte Brunch für die Dorfbevölkerung auf dem Programm. Danach wurde es etwas leerer auf dem Zelt. Aber nur für gut eine Stunde. Diese hatten viele Gäste genutzt, um sich für ihre Auftritte bei der "Alternativen Plakette" in Schale zu werfen.

Hier rangen insgesamt sechs lustige Gruppen um die Pokale für die dickste Trumm oder den schrägsten Schellenbaum. Dabei mussten sie sich den strengen Augen der Preisrichter Jos van Witten (Josef Vieten), Franz von Hahn (Franz Houben) und Schöfe Fränz (Franz Scheufens) stellen. Fast das ganze Dorf war auf den Beinen,  sogar der Schirmherr Peter Scheufens, verkleidet als futuristische Königin der Zukunft und das Königspaar Keulen

 

mit ihrer Rasselbande und Company nahmen an der Gaudi teil. Auch der MGV und der Kirchenchor brachten die Zuschauer nahe an die Grenzen ihrer Lachmuskeln.

Zwar konnte der Titelverteidiger, die KG Hüengener Sieningspänz, mit dem "Bayern Style" eine bravouröse Bühnenschow abliefern, die Preise gingen aber zurecht an die Schotten aus Churchhoven (Kirchhoven), die mit ihrer grenzenlosen Kreativität aus allen Gruppen positiv herausstachen.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Preisverteilung klang dieses Fest der Superlative schließlich gemütlich aus. Das Trommlercorps Höngen sagt allen Helfern und Gästen: "Danke!"